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DAS „TRANSFORMATIVE INNOVATION LAB“…

… setzt an der Schnittstelle zwischen einem experimentellen, an Nachhaltigkeit orientierten Innovationsmodus und der Bildung für Nachhaltige Entwicklung an.

FOKUS

Damit werden zwei virulente Probleme der gegenwärtigen Struktur der Hochschulbildung und Wissensgenese für eine nachhaltige Entwicklung adressiert:

  • Es werden der Theorie-Praxis-Gap und das Anhäufen von trägem Wissen adressiert, da das forschende Lernen im Reallabor dazu motiviert, Wissensbestände direkt zu erproben sowie neues Wissen aus der Praxis abzuleiten.
  • Zudem wird eine stärker ausgeprägte Kultur des erfolgreichen Scheiterns gefördert. Abweichungen vom Plan und unvorhergesehene Zwischenfälle sind hier eher die Regel als die Ausnahme. Vielmehr geht es darum für den Kontext sensibel zu sein, Veränderungsmuster sowie alternative Perspektiven und Strategien zu generieren.

Das Lab ist darauf ausgerichtet, die Studierenden im dritten Mastersemester auf eine experimentell gestaltete Masterarbeit im vierten Semester vorzubereiten. Die Studierenden werden über die Lab-Bausteine (siehe Abbildung unten) hinweg praxisnah an systemisches Denken und Arbeiten mit transdisziplinären Ansätzen und Methoden in Reallaboren herangeführt. Das Identifizieren von nachhaltigkeitsbezogenen Forschungsfragen und deren Untersuchung im Austausch mit PartnerInnen aus der Praxis bilden einen Schwerpunkt.

Studierende werden von Stakeholdern als herausfordernde und dynamische Akteure wahrgenommen und nicht als KonkurrentInnen betrachtet (vgl. Holmberg/Larson 2016). Darauf kann eine vertrauliche Ausgangsbasis gründen, die als Türöffner für Nachhaltigkeitsinnovationen fungieren kann.

MODULARER AUFBAU

Das Lab ist als modulare Ergänzung und Weiterentwicklung bestehender Studiengangmodule konzipiert und umfasst mehrere Bausteine.

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BAUSTEINE DES LABS

Zum Auftakt findet ein 4-tägiger Kick-off Retreat an einem außeruniversitären Lernort statt. Neben der Vermittlung und Reflexion zentraler Forschungskonzepte und -methoden steht vor allem die Stärkung kommunikativer und selbstreflexiver Kompetenzen im Vordergrund. Im Austausch mit Pionieren der Nachhaltigkeit bekommen die Teilnehmenden einen praktischen Einblick in „gute“ Innovations- und Forschungspraxis.

Aus dem teils virtuellen, teils realen Settings ergibt sich ein fruchtbares Zusammenspiel von Online- und Präsenzphasen im Lehr-/Lernprozess des Labs. Thematisiert werden Nachhaltigkeitsherausforderungen, Zukunftstrends sowie Barrieren und Lösungsansätze, die für die Umsetzung der SDGs auf gesellschaftlicher, institutioneller und individueller Ebene relevant sind.

Die Austauschtreffen finden abwechselnd an einer der beteiligten Universitäten statt. Die Sessions dienen dem interdisziplinären Austausch zu grundlegenden Forschungsansätzen und -inhalten. Zudem geben sie Inputs in Form von Best-Practice-Projekten, Stakeholder-Veranstaltungen im Hosting-Format und Feldbesuchen in Reallaboren. Diese ermöglichen es den Studierenden, die Bedeutung von Kollaboration und Partizipation bei der Lösung konkreter Nachhaltigkeitsprobleme zu erkunden.

Im gemeinsamen Pitch-Seminar werden die Studierenden bei der Identifizierung und Formulierung konkreter Fragestellungen bezogen auf die angestrebten Masterarbeiten unterstützt. Bei methodisch geleiteten Feedbackrunden und Reflexionseinheiten lernen die Teilnehmenden zudem, ihren individuellen Lernprozess auf dem Weg zum Change Agent darzustellen und kritisch zu hinterfragen.

Die Bildung und das Managen von transdisziplinären Peer-Teams, sowie das wechselseitige Unterstützen und Lernen (social learning) in den Gruppen ist ein integrativer Bestandteil des Labs. Hierbei wird insbesondere der Umgang mit realen Interventionen geschult und der Aufbau von Beziehungen mit Stakeholdern in den Peer-Groups vor Ort gefördert.

An den beiden beteiligten Universitäten werden im Rahmen des Labs ein Tutoring-Programm zur Begleitung der Masterarbeit und zum Austausch in den Peer-Teams angeboten. Die zusätzlichen Kolloquien an der Leuphana Universität Lüneburg und an der Freien Universität Berlin bieten eine Plattform zur Vorstellung von Themen und Arbeitsfortschritten der transdisziplinären Masterarbeitsprojekte.

Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren die AbsolventInnen die transdisziplinär angelegten Masterarbeiten gemeinsam mit den PraxispartnerInnen einem interessierten Publikum. Sie folgt dem Anliegen, einen Erfahrungsaustausch über Prozesse und Strategien zu initiieren sowie zwischen Pionieren aus der Praxis und politischen VertreterInnen zu vermitteln. An der Veranstaltung werden zudem die Teilnehmenden des zweiten Lab-Piloten teilnehmen, so dass der „Staffelstab“ übergeben werden kann.

TEILNAHME

Die Teilnahme ist zunächst auf Studierende zweier – in der Nachhaltigkeitsforschung führende Universitäten – beschränkt:

Pro Pilotierung werden je 10 Studierende aus den beiden universitären Studiengängen – auf der Basis eines Motivationsschreibens – zur Teilnahme eingeladen.

Durch die Lab-Teilnahme entsteht kein zusätzlicher, über die „normalen“ Studiengänge hinausreichende Verpflichtung. Die Teilnahme kann analog direkt für den Abschluss angerechnet werden.

Informationen zum Datenschutz
für die Tagung am 22.1.2019

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für Sie kostenfrei und aus Planungsgründen nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Zur Bestätigung Ihrer Anmeldung erhalten Sie im Nachgang zu Ihrer Anmeldung eine E-Mail. Sollten Sie aufgrund von Termin- oder aus anderen Gründen nach erfolgter Anmeldung an der Tagung nicht teilnehmen können, so bitten wir Sie um einen kurzen Hinweis. Dies erleichtert uns die Planung und gibt anderen Interessierten die Möglichkeit der Teilnahme.

Datenschutz

Zur erfolgreichen Durchführung der Veranstaltung werden die von Ihnen übermittelten personenbezogenen Daten (Titel, Vorname, Nachname, Organisation, Ort, Email-Adresse) ausschließlich zum Zweck der Durchführung der Veranstaltung und zur Zusendung von Informationen im Zusammenhang mit Ihrer Veranstaltungsteilnahme gespeichert, verarbeitet und genutzt. Nach der Veranstaltung werden Ihre personenbezogenen Daten gelöscht, sofern Sie nicht der Aufnahme ins Teilnehmerverzeichnis zugestimmt haben.

Verwendung von Bildern/Filmmaterial

Während der Veranstaltung werden ggf. Bilder oder Videos gemacht. Die (unentgeltliche) Verwendung dieser Aufnahmen Ihrer Person erfolgt ausschließlich im Projektzusammenhang zu Dokumentationszwecken und zur projektbezogenen Öffentlichkeitsarbeit (z. B. auf der Projektwebseite, in Flyern oder Berichten).

Aufnahme ins Teilnehmerverzeichnis

Sofern Sie einwilligen, werden Ihre persönlichen Daten (Titel, Vorname, Nachname, Organisation) zum Zweck der Dokumentation zur Erstellung eines Teilnehmerverzeichnisses verwendet, das allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausgehändigt wird.

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